Robert Moeck

Professioneller Werbesprecher

Werbesprecher mit
über 10 Jahren Erfahrung!

Vom lokalen Radiospot für den Optiker um die Ecke bis hin zum nationalen TV-Spot für Ferrero und Babybel habe ich bereits alles gesprochen.

Egal, ob im großen, externen Werbe-Tonstudio mit Agentur und Kunden in der Regie oder allein in der Sprecherkabine im heimischen Studio.

Mein Anspruch an Qualität ist immer der gleiche und Sie als Kunde sollen am Ende vollends zufrieden sein!

Hören Sie gern in meine Sprachproben hinein und melden Sie sich bei Interesse an einer Zusammenarbeit.

Ich freue mich auf Ihre Projekte und Ideen!

Hier finden Sie Werbedemos!

Ob frech, genießerisch, episch, cool oder warm und vertrauensvoll. Jeder Werbespot verlangt nach einer ganz eigenen Ansprechhaltung und Stimmung. Hier können Sie von meiner Erfahrung und großen Bandbreite profitieren.

Hören Sie gern in die nachfolgenden Werbedemos hinein und nehmen Sie Kontakt mit mir auf, wenn Sie mögen. Sie dürfen jede Hörprobe downloaden, um sie z.B. bei Stimmencastings für Kunden zu verwenden.

frech,
genießerisch

freundlich,
begeisternd

warm
liebevoll, ruhig

markant,
offig, männlich

seriös,
vertrauensvoll

rockig,
cool, lässig

Flexible Aufnahme
im eigenen Tonstudio!

Ich besitze ein eigenes Tonstudio. Ausgestattet mit bestem Equipment, steht es Ihnen und mir jederzeit zur Verfügung. So können häufig auch kurzfristige Aufnahmen im Rahmen Ihres Zeitplanes stattfinden.

Bei Aufnahmen können Sie sich via Telefon, Skype, Session Link Pro oder Source Connect dazu schalten. Mehr Infos zu Ausstattung und Leistungsumfang gibt es unter dem Menüpunkt –> Studio

So buchen Sie Ihren Werbespot bei mir​

1.

Kontakt

Schicken Sie mir eine Mail mit Ihrer Anfrage oder rufen Sie mich an.
Welches Projekt planen Sie?
Wie viele Spots, Cut-Downs, Reminder ect. sind es?
Wie ist die räumliche Verwendung (lokal, regional, national)?
In welchen Medien soll gesendet werden (TV, Radio, Internet, Spotify…)?
Und schon bekommen Sie von mir ein unverbindliches Angebot!

2.

Produktion

Sie schicken mir Ihren Text per Mail zu.
Nach der ersten Durchsicht gebe ich Ihnen Feedback (Erfragen von Fachwörtern/Eigennamen o.Ä.) und wir besprechen Sprechstil, Timing ect. Bei der Aufnahme können Sie sich über Telefon, Skype, Session Link Pro oder Source Connect dazu schalten. Auch bildsynchrone Aufnahmen sind möglich!

3.

Lieferung

Ist alles aufgenommen und fertig bearbeitet, bekommen Sie Ihre Sprachaufnahme als Download-Link per Mail zugesendet. Bei Werbespots geht das häufig sehr kurzfristig.
Nach dem Durchhören geben Sie mir Feedback, ob alles in Ordnung ist. Ich schicke Ihnen eine Rechnung. Ist alles bezahlt, können Sie die Spots nutzen.

Das sagen meine Kunden.

Hier finden Sie meine
Sprecherpreise für Werbung

Klicken Sie einfach auf das Medium, dass Sie interessiert (FUNK, TV, INTERNET, POS). Das Ausklappmenü öffnet sich und Sie sehen die Preise nach Reichweite gestaffelt. Bitte beachten Sie, dass immer noch Studiokosten zum Sprecherbudget dazu kommen (außer bei kleinräumiger Werbung).

Bei Fragen schauen Sie in meine FAQ oder melden Sie sich einfach bei mir. Gern erstelle ich Ihnen ein unverbindliches Angebot!

Weitere Preise mit Definitionen und Kalkulations-Beispielen finden Sie unter dem Menüpunkt  –> Preise

Einwohner im Sendegebiet; technische Reichweite
Alternativ: Abrechnung nach Tagesreichweite (Hörer gestern, Mo-Fr, Gesamt).

Nutzen Sie zur Preisfindung auch gern den FunkTarif-Finder des Sprechermanagements Brilliant Voice® unter https://brilliantvoice.com/de/funk-tarif-finder.htm

lokal (bis 1 Mio. Einwohner)
60 €         (oder bis 150.000 Hörer) 
city light (bis 2,5 Mio. Einwohner)
90 €          (oder bis 250.000 Hörer) 
city (bis 5 Mio. Einwohner)
120 €         (oder bis 500.000 Hörer) 
city plus (bis 10 Mio. Einwohner)
175 €          (oder bis 1 Mio. Hörer) 
regional (bis 20 Mio. Einwohner)
300 €          (1 Land oder Region) 
national (bis 100 Mio. Einwohner)
450 €          (1 Land) 
DACH (DE + AT + CH)
800 €        

Verwertungsrechte:  1 Jahr ab erster Schaltung

TV: Einwohner im Sendegebiet; technische Reichweite
Kino:
max. Jahresbesucherzahlen der gebuchten Kinosäle
Spartensender national: z.B. nur n-tv oder N24

lokal (bis 1 Mio. Einwohner)
60 € 
city light (bis 2,5 Mio. Einwohner)
120 €
city (bis 5 Mio. Einwohner)
150 €
city plus (bis 10 Mio. Einwohner)
300 €
Spartensender national
375 €       (z.B. nur n-tv oder N24)
regional (bis 20 Mio. Einwohner)
500 €
national (bis 100 Mio. Einwohner)
600 €
DACH (DE + AT + CH)
1.100 €

Verwertungsrechte: Land DE, 1 Jahr ab erster Schaltung

1. Allonge                            60 €
ab 2. Allonge, je                40 €

Einwohner im gebuchten Gebiet mit Geo-Targeting oder alternativ Abrechnung nach konkreter Schaltung (Ad Impressions/Views/Aufrufe).

 

lokal (bis 1 Mio. Einwohner –
oder bis 100.000 Auslieferungen)

120 € 
city light (bis 2,5 Mio. Einwohner – oder bis 500.000 Auslieferungen)
175 €  
city (bis 5 Mio. Einwohner – oder bis 1 Mio. Auslieferungen)
250 € 
city plus (bis 10 Mio. Einwohner – oder bis 5 Mio. Auslieferungen)
350 € 
regional (bis 20 Mio. Einwohner – oder bis 10 Mio. Auslieferungen)
500 € 
national (bis 100 Mio. Einwohner)
600 €
DACH (DE + AT + CH)
1.100 €

Verwertungsrechte: 1 Jahr ab erster Schaltung

je Land (bis 100 Mio. Einwohner)     300 €

Cut-Down / Folgejahr /
weiteres Medium

100 %

zeitlich unbegrenzte Nutzung
300 %

Patronat / Sponsoring
(mit bis zu 4 Teilen)

wie Spot

Spot + Reminder
150 %

Spot + Tag-On
150 %

Reminder / Abbinder /
Tag-On einzeln

wie Spot

Layout je Motiv / Moodfilm / TV Animatic / TV Narrative
250 €

Session Fee  –  1. Stunde
600 €

jede weiteren 30 Minuten
300 €

Alle Preise (außer z.B. Reminder, Tag-Ons, Abbinder und FUNK Allongen) beziehen sich auf jeweils ein Spot-Motiv mit maximal 60 Sekunden Länge im entsprechenden Medium. Preise für längere Spots auf Anfrage.

Wird ein Spot oder ein Teil davon (Cut-Down) für ein neues Motiv oder ein neues Medium oder ein weiteres Jahr verwendet, ist der jeweilige Preis dafür zu zahlen (siehe auch Verwertungsrechte / Wiederverwertunsgrechte).

Der Tarif hängt in der Regel von der technischen Gesamt-Reichweite ab. Meist sind das die Einwohner in dem Gebiet (räumliche Verwertung), in dem der Spot geschaltet wird.

Länder/Nationalstaaten werden je nach Größe mit dem Tarif national (bis max. 100 Millionen Einwohner) oder regio (bis 20 Millionen Einwohner) abgerechnet. Jedes Land bzw. jeder Nationalstaat zählt einzeln. Die Tarife lokal bis city plus gelten für Teile eines Landes/Nationalstaats.

 

Abbinder (Claim) ist das Ende eines Werbespots; hier wird wie ein Slogan oder Merkspruch noch einmal das Produkt oder die Marke prägnant zusammengefasst (z.B. „Nichts ist unmöglich – Toyota“ oder „Nicht immer, aber immer öfter“). Ein Abbinder ist also ein Teil des Spots. Wird der Abbinder ausgetauscht oder in einem weiteren Spot verwendet, ist ein weiteres Verwertungshonorar zu zahlen.

Allongen (FUNK-Allongen/Lokale Händlerallonge)

Händlernennung (also die Bezugsquelle), die an einen meist fertigen Spot angehängt (angeschnitten) wird. Wird eine Allonge an mehrere Spots angeschnitten, ist für jeden Anschnitt ein neues Allongen-Honorar zu zahlen. Wird das Motiv des Hauptspots nicht mitgeteilt, wird ein normaler Spot berechnet. Der Sprecher des Basis-Spots erhält einen normalen Spot-Preis (in der Regel national), aber keinen Aufschlag dafür, dass es Allongen gibt. Ist der Allongen-Sprecher auch der Sprecher des Basisspots, ist eine Allonge im Preis des Basis-Spots enthalten.

Buyouts siehe Verwertungsrechte.

Cut-Down
Wird ein Teil aus einem bestehenden Spot für ein neues Motiv verwendet, ist dafür ein entsprechendes Honorar zu bezahlen.

Internet
Soll ein Spot im Internet geschaltet werden (Nutzung als PreRoll/AutoPlay/Push/vorgeschaltete oder eingebettete Werbung im Internet), ist dafür der entsprechende Preis zu entrichten. Die Verwertungsrechte gelten in der Regel für ein Jahr.

Für die passive Nutzung von Spots im Internet (ohne Schaltungen; zeitlich unbegrenzt, keine großen Kampagnenseiten) siehe Preise für Imagefilme.

Layout

Mit der Bezahlung eines Layouts darf der Auftraggeber die Sprachaufnahmen für Präsentationen und Markttests verwenden, nicht aber ausstrahlen. Für den Fall der Nutzung ist die Differenz zwischen Layouthonorar und Spotpreis zu bezahlen. Ist der Preis des Spots samt Nutzung niedriger als das Layout, erfolgt keine Rückzahlung. Ein Layouthonorar kann nur einmalig angerechnet werden.

Für jede Textvariante wird eine weitere Layoutgage fällig. Werden Wörter lediglich umgestellt, wird aus Gründen des Timings ein Wort weggelassen oder wird ein Wort ersetzt, ohne dass der Sinn sich ändert, werden diese kostenfrei mitgesprochen.

Beispiele für kostenpflichtige Textvarianten:

„Alles, was Sie dazu wissen müssen, erfahren Sie ab sofort in der neuen Men’s Health“

Alternative: “Ab sofort sagt Ihnen Men’s Health, alles, was Sie dazu wissen müssen. Neu: Men’s Health“

Alternative: „In der neuen Men’s Health erfahren Sie alles, was Sie dazu wissen müssen – jetzt im Handel“

Beispiele für kostenfreie Varianten:

„Alles, was Sie dazu wissen müssen, erfahren Sie ab sofort in der neuen Men’s Health“

Klingt „müssen“ vielleicht zu fordernd?

„Alles, was Sie dazu wissen sollten, erfahren Sie ab sofort in der neuen Men’s Health“

Layout in kleinräumigen Tarifen

Ein Layout wird im Tarif city plus mit 50% des Spotpreises angesetzt und bei der Berechnung der Verwertung einmalig berücksichtigt.

Ein Layout wird in den Tarifen city & city light mit 70% des Spotpreises angesetzt und bei der Berechnung der Verwertung einmalig berücksichtigt.

Ein Layout im Tarif lokal wird mit 100% angesetzt – ob also eine Verwertung im 1. Jahr geschieht oder nicht, ist für den Preis unerheblich.

Ladenfunk

Audio-Ladendurchsagen direkt in Kaufhäusern oder Märkten. Preis nach Vereinbarung.

Mobilfunkwerbung siehe Internet-Werbung.

Out of Home wird wie ein TV-Spot berechnet. Dabei geht es um Außenwerbung, also Werbung im öffentlichen Raum. Meist handelt es sich um Plakatwerbung, aber auch hier gibt es Formen mit Ton (und Bild), z.B. an Bahnhöfen oder Flughäfen. Zu Out of Home zählen außerdem Taxiwerbung und Verkehrsmittelwerbung. Werbung in Stadien (wie TV) oder am POS (Point of Sale) werden dagegen einzeln berechnet. In der Regel gelten hierfür nur die Tarife DACH, national und regio.

POS (Point of Sale)

Werbespots oder Werbefilme, die direkt im Laden, Baumarkt, Kaufhaus etc. via Bildschirm gezeigt werden.

Reminder

Ein im Werbeblock nachgeschobener Spot, der immer mindestens um die Hälfte kürzer als der Hauptspot ist und immer inhaltlich direkten Bezug auf den Hauptspot nimmt. Ziel des Reminders ist es, Informationen aus dem Hauptspot zu verankern. Ansonsten liegt ein weiteres Motiv vor. Reminder-Gagen gelten generell nur in Verbindung mit dem Hauptspot (sowohl bei Produktion als auch bei der Ausstrahlung).

Reminder, die in einem Werbeblock ohne den Hauptspot ausgestrahlt werden (oder von der Textgestaltung her auch ohne den Hauptspot ausgestrahlt werden könnten), werden als reguläre Spots berechnet! Ist ein als Reminder angedachter Text annähernd oder gleich lang wie der Hauptspot, so liegt hier kein Reminder, sondern ein weiterer Spot vor. Die Reminder-Definition gilt auch für sogenannte „Preminder“ (auch „Tandem-Spot“ genannt), eine Art Teaser auf den Hauptspot.

Beispiel: „Noch kein Weihnachtsgeschenk? Der XY-Markt hat genau das Richtige für Sie! Mehr Infos gleich nach dem nächsten Spot/Bleiben Sie dran!“

Session Fee

Alternativ zu einzelnen Layouts kann eine pauschale Session Fee gebucht werden.

Im Vorfeld buchbar steht der Sprecher dem Studio, den Kreativen und den Kunden eine Stunde für die gestalterische Arbeit an Text und Spots zur Verfügung. In dieser Zeit kann an verschiedenen Textvarianten für eine Kampagne für ein Produkt gearbeitet werden. Auch dazugehörige Texte zur internen Nutzung (z.B. Casefilme, MakingOfs, Vorstandspräsentationen etc.) können in diesem Rahmen mit aufgenommen werden. Nach Überschreiten der 60 Minuten wird im Halbstundentakt weitergezählt. Der Preis ist unabhängig von der Anzahl der gesprochenen Varianten. Die Verwertung einzelner Spots aus einer Session Fee ist wie folgt geregelt:

Für die Veröffentlichung des 1. Spots wird ein klassisches Layout angerechnet (also abgezogen).

Ab dem 2. veröffentlichten Spot fällt die volle Verwertung pro Spot/Medium an.

Werden aus einer Session Fee mehrere Spots als PLUS-PAKETE gebucht, wird pro Verwertungspaket ein klassisches Layout verrechnet (also abgezogen). Jahresgagen oder Neu-Verwertung für neue Motive, andere Produkte, neues Medium o.ä. werden gemäß Preisliste in Rechnung gestellt.

Tag-On ist ein kurzes „Anhängsel“, das direkt mit dem Hauptspot gesendet wird und auf eine Sonderaktion hinweist, welche über einen eingeschränkten Zeitraum läuft (z.B. „Jetzt 20% mehr Inhalt – aber nur für kurze Zeit“). Wird das Tag-On zusammen mit dem Hauptspot gebucht, wird es wie ein Reminder (mit 50%) berechnet. Wird das Tag-On einzeln gebucht, wird ein neues Motiv berechnet.

Sponsorings (Patronate) mit bis zu vier Teilen (z.B. „… wird präsentiert von …/gleich geht es weiter mit …/… jetzt geht es weiter mit …/… wurde präsentiert von …“) werden wie ein Spot abgerechnet.

Störer sind Änderungen am Bild und werden wie ein Cut-Down behandelt.

Verwertungsrechte/Buyouts
Das Verwertungsrecht gilt in der Regel für ein Jahr ab Erstausstrahlung. Wird der Zeitpunkt der Erstausstrahlung nicht genannt, gilt das Verwertungsrecht für ein Jahr ab dem Aufnahmedatum. Wird ein Teil aus einem Spot für ein neues Motiv verwendet, ist ein weiteres Verwertungshonorar fällig. Das Verwertungshonorar ist gleichbedeutend mit dem Preis eines Spots.

Wiederverwertungsrechte

Wird aus einem bereits ausgestrahlten Spot (egal welches Medium) innerhalb der Laufzeit des 1. Ausstrahlungsjahres ein neuer Spot erstellt, ohne dass der Sprecher noch Mal ins Studio muss, wird ein entsprechendes Verwertungshonorar entsprechend des jeweiligen Mediums fällig (Funk/TV/Kino/Internet/POS etc.). Das Verwertungsrecht gilt wie üblich für 1 Jahr ab Erstausstrahlung. Wird ein bestehender Spot verändert, z.B. gekürzt (Cut-Down), umgeschnitten, mit anderen Einblendungen oder einer anderen Verpackung versehen, mit einem neuen Off oder einem sog. Tag-On versehen etc., spricht man von einem neuen Spot. Auch wenn diese Änderung noch innerhalb der Laufzeit des 1. Ausstrahlungsjahres vorgenommen wird, wird wiederum ein Verwertungshonorar entsprechend des jeweiligen Mediums fällig (Funk/TV/Kino/Internet/POS etc.). Das Verwertungsrecht gilt auch hier für 1 Jahr ab Erstausstrahlung.

Zeitvarianten

Bis zu drei Zeitvarianten (z.B. am Samstag, morgen, heute) sind im Preis eines Werbespots inbegriffen, wenn der Spot maximal 14 Tage läuft. Bei längerer Laufzeit werden bis zu drei Zeitvarianten mit einem Aufschlag von 50% berechnet. Der Preis beinhaltet an max. 2 Stellen in dem Spot diese Varianten. Es darf sich außer der Zeitvariante nichts ändern und die Varianten müssen direkt hintereinander gesprochen werden können.

 

FAQ

1. Warum sind die Preise für Werbung viel höher, als beispielsweise für einen Erklärfilm?

Eigentlich ist diese Frage zu pauschal, denn Werbepreise beginnen bei 60 € für einen Lokalspot. Das liegt natürlich weit unter dem Sprecherbudget für einen Erklärfilm.
Aber gehen wir in der folgenden Argumentation mal von einem nationalen Spot für 600 € aus, welcher dann 1 Jahr lang im TV gesendet werden darf. Pro weiterem Medium (zum Beispiel Internet oder Radio) wären dann noch einmal 600 € (bzw. 450 € für Funk) fällig.

Die Höhe von Sprecherpreisen richtet sich in erster Linie nach der Größe der Verbreitung. Je mehr Menschen also die Stimme des Sprechers hören können, desto höher ist der Preis für die Aufnahme.

Werbung soll möglichst viele Menschen erreichen, oft sogar zielgruppengenau. Dafür kauft ein Unternehmen extrem teure Sendeplätze oder Slots im Internet. Nichtsdestotrotz rechnet sich Werbung für die Konzerne. Ihre beworbenen Produkte bleiben in den Köpfen der Verbraucher hängen oder erzeugen Lust, diese einmal zu testen und der erzielte Gewinn fährt die Ausgaben für die Werbeproduktionen locker wieder ein.

Durch gezielte und gestreute Sendung erreicht ein Werbespot also über mehrere Wochen und Monate oft ein Millionenpublikum. Ein Erklär- oder Imagefilm hingegen erhält in den seltensten Fällen Millionen Klicks. Er wird den Verbrauchern ja auch nicht direkt vor ein Video auf Youtube geschaltet oder im Fernsehen in der Werbepause gezeigt. Verbraucher müssen den Erklärfilm auf der Kundenwebseite oder dem unternehmenseigenen Youtube-Kanal erstmal FINDEN und dann auch noch anklicken.

Deshalb ist aus verbreitungstechnischer Sicht das Sprecherbudget bei Werbung schon mal viel höher, als beispielsweise bei einem Erklärfilm.

Ein zweiter Aspekt ist aber auch, dass der Sprecher bei einem Werbespot viel mehr noch als beispielsweise bei einem Erklärvideo der Hauptsympathieträger des beworbenen Produktes ist. Bei 20 oder 30 Sekunden Zeit, um die Botschaft an den Mann oder die Frau zu bringen, muss die Stimme einfach passen und überzeugen. Es geht nicht darum, sich ein Tutorial anzuschauen, dass einen vielleicht thematisch von vornherein schon interessiert. In diesem Fall ist man der Stimme gegenüber nachsichtiger, weil man hauptsächlich am Inhalt interessiert ist.
Werbung kommt aber ungefragt und will sofort überzeugen und ansprechen. Da hat die Stimme eine viel größere Verantwortung. Das schlägt sich auch im Preis nieder.

Ein dritter Aspekt ist, dass ein Sprecher bei Buchung für den Spot eines bestimmten Produktes nicht einfach auch für ein Konkurrenzprodukt sprechen kann. So wurde ich vor der Buchung für Babybel gefragt, ob ich in den zurückliegenden 12 Monaten bereits für ein anderes Käseprodukt gesprochen habe. Das hatte ich nicht und so wurde ich die Off-Stimme für den geplanten Spot. Hätte ich aber bereits für ein ähnliches Produkt gesprochen, wäre ich nicht gebucht worden.
Ein Sprecher verkauft also auch ein klein wenig Exklusivität an den Kunden, da er für Konkurrenzprodukte in dieser Zeit nicht sprechen kann.

2. Warum darf Werbung immer nur 1 Jahr gesendet werden und danach müssen die Rechte für ein weiteres Jahr eingekauft werden?

Man kennt es: Wird ein neues Produkt beworben, läuft die Werbung meist auf allen bekannten Kanälen in Dauerschleife. Und bald kann man es fast schon nicht mehr hören.

Und genau da liegt der Punkt. Das Medium Werbung beinhaltet eine kurzzeitige, hohe und intensive Ausstrahlung der Botschaft und will damit die größtmögliche, punktuelle Aufmerksamkeit beim Käufer und Kunden erlangen. Werbung ist kein Vollkorngericht, das lange satt machen soll. Werbung ist ein Appetitmacher, ein kurzer Zuckersnack, der bald wieder hungrig macht. Deshalb wird bald auch ein neuer Spot produziert, der neue Aufmerksamtkeit erregen und Appetit machen soll.

Werbung hat dadurch eine hohe Abnutzungsrate. Die Stimme und die Botschaft spielen sich ab. Spätestens im neuen Jahr wird also häufig auch ein neuer Spot produziert. Der Kunde bekommt dadurch die Chance, eine neue Stimme für sein Produkt zu wählen, um maximale Aufmerksamkeit zu erregen (beispielsweise wurde im Folgejahr, nachdem ich die Raffaellospots gesprochen hatte, eine weibliche Stimme genommen, um die Kunden wieder anders anzusprechen).

Oder aber ein Spot und die dazugehörige Stimme haben so gut funktioniert, dass der Kunde den Spot ein weiteres Jahr nutzen möchte (man denke nur an den „Schöfferhofer Weizen“-Spot und die Stimme, die da jahrelang in unser Ohr säuselte: „…und eine Schluck von die Bier, die so schön att geprickelt in meine Bauchnabel!“).
Dann bezahlt der Kunde einfach für ein weiteres Jahr Sprechergage und Sendeplätze und ersparrt sich Zeit, Nerven und Geld für Konzeption und Produktion für neue Spots. Auch schön 😉

3. Was bedeutet „Layout“ und „Buyout“?

Als „Layout“ bezeichnet man das Einsprechen eines Spot-Motivs, ohne, dass dieses ausgestrahlt oder gesendet wird. Zum Beispiel will man manchmal verschiedene Varianten eines Spots aufnehmen, um zu sehen, welche am besten funktioniert. Oder man benötigt Spots für interne Demo- oder Marktforschungszwecke.
Ein Layout wird meist mit 250 € pro Motiv berechnet.

„Buyout“ ist ein anderes Wort für die „Verwertungsrechte“, also die Nutzung eines Spots.

Früher war es noch üblich, Spot-Gagen in „Layout“ und „Buyout“ zu unterteilen und beides mit jeweils 50 % zu berechnen. Diese Berechnung hat sich aber letztlich nicht bewert.

Durchgesetzt haben sich mittlerweile die Begriffe „Spotgage“ (auch „Verwertungsgage“ oder „Reinzeichnungsgage“) und „Layout“.
Dabei ist es so, dass für jede neue Nutzung eines Spots (z.B. Cut-Down oder Verwertung im Folgejahr) und jedes neue Medium (TV, Internet, Funk) eine Spotgage berechnet wird. Für die allererste Nutzung und das allererste Medium eines Spots wird das Layout in Höhe von 250 € mit angerechnet. Alle weiteren Nutzungen und Medien werden mit normalen Spotgagen vergütet.

4. Was ist ein „Reminder“ und wieviel kostet er?

„Reminder“ nennnt man einen im Werbeblock nachgeschobenen Spot, der immer mindestens um die Hälfte kürzer als der Hauptspot ist und immer inhaltlich direkten Bezug auf den Hauptspot nimmt. Ziel des Reminders ist es, Informationen aus dem Hauptspot zu verankern. Ansonsten liegt ein weiteres Motiv vor. Reminder-Gagen betragen 50 % des Hauptspots und gelten generell nur in Verbindung mit dem Hauptspot (sowohl bei Produktion als auch bei der Ausstrahlung).

5. Was ist ein „Cut-Down“ und wieviel kostet er?

Wird ein Teil aus einem bestehenden Spot für ein neues Motiv verwendet, nennt man dies einen „Cut-Down“. Er wird wie ein neuer, regulärer Spot angesehen, wofür ein reguläres Honorar berechnet wird.